Wie ich wurde, was ich bin: Mein Weg zur virtuellen Assistentin

Ich bin in einem winzigen Dorf aufgewachsen, wo jeder jeden kennt. Mein Vater war ein “Reingschneiter”, von außerhalb, sogar von weiter weg, ursprünglich aus der Mark Brandenburg. Technisch sehr interessiert und handwerklich begabt, dazu noch intelligent. Er hat als Erster im Dorf einen Computer angeschafft – eine Sensation – so was “Neumodisches”. Von den Erwachsenen skeptisch beäugt, fanden es die Dorfkinder toll und sind immer mal gekommen, um “Snake” oder “Pacman” zu spielen – wer kennt’s noch?

Ich war damals gerade 17 Jahre alt und von Anfang an fasziniert von diesem Teil. So toll, ohne Tipp-Ex Fehler ausbessern können und überhaupt fand ich es klasse, wie so ein Computer auf Knopfdruck funktioniert. Internet war damals noch ein Fremdwort. Aber selbst ohne Internet hat mich dieser Computer in seinen Bann gezogen. Damals noch mit MS DOS und orangefarbener Schrift 😃

Von Anfang an Computer-Liebe

1990 hat die bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (Staatsministerium) aus München bei uns in der ländlichen Gegend (ca. 270 km von München entfernt) jemanden gesucht hat, der einen Computer hat, weil sie eine Wetterstation errichten wollten, um Wetterdaten abrufen zu können. Mein Vater hat sich natürlich gemeldet, denn das interessierte ihn ja doch sehr als Landwirt. So kam es, dass wir ans Internet angeschlossen wurden. Eine riesige Aktion mit Kabelverlegung vom Feld hinter unserem Hof bis zum Computer. Echt ein denkwürdiges Ereignis! Die Wetterstation steht heute noch und liefert zuverlässig Daten nach München (Link: https://www.am.rlp.de/Internet/AM/NotesBAM.nsf/bamweb/72c10fb8d98a5524c1257393002bc2ac?OpenDocument&TableRow=3.1.)

Anfang der 90er Jahre stand die Facharbeit für´s Abitur an, die ich natürlich auch mit unserem Computer getippt habe. Sogar kleine Basteleien mit Bildern war möglich. Was war ich stolz auf diese Facharbeit. Nicht so sehr auf den Inhalt, sondern mehr auf das Layout. Das ist heute auch noch mindestens genauso wichtig für mich.

Ausbildung zur Bürokauffrau

Vom Sept. 1992 bis Feb. 1995 habe ich in einem großen Möbelhaus eine Ausbildung zur Bürokauffrau absolviert. Der Umgang mit dem PC hat mir viel Spaß bereitet. Auch das Arbeitsumfeld und die KollegInnen waren durchweg sehr nett. Schon damals konnten wir uns gegenseitig Bildschirmnachrichten schreiben, selbst mit unseren Kollegen in der ca. 200 km entfernten Filiale. Echt witzig . Darüber lächelt man heute nur müde, aber damals war das faszinierend. Die ausbildungsbegleitende Berufsschule fiel mir sehr leicht. Im Gegensatz zu manchen MitschülerInnen hatte ich keine Probleme in dem Fach “EDV”, da ich mit dem Computer bereits von zu Hause her vertraut war. Ich freute mich regelrecht auf neues “Computer-Futter” und habe das Gelernte immer auch für mich privat umgesetzt.

Eintauchen in das World Wide Web - ich liebe es

Ich kann mich noch gut erinnern als ich 1999 während meiner Schwangerschaft mit meinem Bruder bei meinen Eltern am Rechner saß und wir gemeinsam meine erste E-Mail-Adresse angelegt haben. Wie aufregend das war! Ab sofort war ich also im World Wide Web unterwegs. Wow! Die E-Mail-Adresse habe ich übrigens heute noch. Computer und Internet nutze ich seither täglich für berufliche sowie private Zwecke. Ohne kann ich es mir gar nicht mehr vorstellen.

2006 kam ich zu einem neuen Job wie die Jungfrau zum Kind. Der damalige Chef meiner Mutter hat mich gefragt, ob ich Lust hätte, in seiner ambulanten Pflegestation im Büro zu arbeiten. Er suchte dringend jemanden, zunächst nur für einen Tag, aber das passte perfekt für mich. 
 
2010 bin ich unerwartet in die virtuelle Welt von WoW (World of Warcraft) eingestiegen mit meinem damals 10jährigen Sohn, um zu sehen, was er da so treibt und ob das wirklich  so “gefährlich” ist wie es immer hieß. Ja, was soll ich sagen … Mein Sohn und ich haben durch WoW viele tolle neue Bekanntschaften gefunden und wir zocken heute zeitweise noch 😄.

Durch die Krise auf die virtuelle Assistenz gestoßen

Ein paar Jahre später kam meine bisher größte private Krise: die Trennung von meinem damaligen Mann. Einen Tag nach der Trennung habe ich das Buch “Das Gesetz der Resonanz” (Pierre Franckh)* von meinem Bruder in die Hand gedrückt bekommen. Das war ein echter Gamechanger für mich! Ich habe dieses Buch in kürzester Zeit verschlungen und mich von da ab sehr intensiv mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt. Im Internet gab es davon ja genug zu lesen, z. B. bei Veit Lindau, Robert Betz, Christian Bischoff etc. Da es mir seelisch nicht gut ging, habe ich mir zusätzlich therapeutische Hilfe gesucht. “Zufällig” hatte ich 2014 bei meinem Weiterbildungskurs zur Personalsachbearbeiterin eine Dozentin, die Psychotherapeutin war und ihre Praxis bei uns in der Nähe hatte. Soviel zum Gesetz der Anziehung … Es hat zwischenmenschlich super gepasst! Bei ihr habe ich ganz viel über Persönlichkeitsentwicklung gelernt, wie ich mit meinen Glaubenssätzen umgehen kann (Byron Katie – The Work!), mich in Dankbarkeit üben und Vieles mehr. Die Therapie ging über 2 Jahre, was eine ganz wichtige und wertvolle Zeit für mich war, die ich nicht missen möchte. Parallel dazu habe ich über meine Yogalehrerin eine Kinesiologin kennengelernt, die mit mir auf energetischer und seelischer Ebene gearbeitet hat bzw. dies heute noch tut.

Über Persönlichkeitsentwicklung, Mindset-Arbeit und auf der Suche nach einer Möglichkeit, Geld dazuzuverdienen, bin ich 2016 zum ersten Mal auf die virtuelle Assistenz gestoßen. Ich war sofort begeistert, dass es so etwas gibt. Einfach von zuhause aus arbeiten, zeitlich flexibel sein und das machen, was mir Freude bereitet. Dazu noch vereinbar mit meiner Arbeitszeit und den Schulzeiten meiner Tochter. Voll mein Ding! Da ich aber immer sehr viel recherchiere und ewig überlege, bis ich mich entscheide, habe ich erst 2019 einen “richtigen” Online-Kurs für die virtuelle Assistenz mitgemacht. Und zwar war das der Durchstarter-Kurs von Nadine Abdussalam*. Der hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich kann ihn nur jedem empfehlen, der in die virtuelle Assistenz einsteigen möchte.

Nebenberuflich als virtuelle Assistentin arbeiten

2020 habe ich mich endlich getraut, mein Nebengewerbe als virtuelle Assistentin anzumelden und seitdem für verschiedene Kunden gearbeitet. Es ist faszinierend, wie vielfältig die Dienstleistungen sind, die wir virtuellen Assistenten abdecken können. Schau dir dazu gerne meine Angebotsseite an. Dort kannst du schon einige Aufgaben sehen, die virtuelle Assistenten übernehmen. Und es gibt noch soooo viel mehr! Du musst nicht einmal zwingend einen Bürojob ausüben, um virtuelle Assistentin zu sein. Selbst als Quereinsteiger/in aus nicht computerlastigen Berufen kannst du Jobs finden. Einzige Voraussetzung ist, dass du gerne am Computer arbeitest und dich in verschiedene Themen einarbeiten möchtest.

Auch der wohlwollende Zusammenhalt innerhalb der VA-Bubble ist so schön. Es gibt keinen Konkurrenzkampf und kein Gezicke, was mir als harmoniebedürftiger Mensch mega wichtig ist und gut tut.
 
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